
Bis etwa 1000 nach Christus prägt die Hochkultur der Maya die Geschichte von Belize mit. Und selbst heute noch leben Nachfahren dieses indigenen Volkes in Belize. Wer eine Zeitreise in die Vergangenheit wagen will, sollte unbedingt eine der zahlreichen Maya-Ruinen besuchen. Es gibt hunderte von ihnen überall in Belize. Wo auch immer Sie sich in Belize aufhalten – interessante Maya-Ruinen finden Sie sicher irgendwo in der Nähe!
Die Maya-Stätte Altun Ha im Belize District liegt etwas mehr als 30 Kilometer von Belize City entfernt. In dieser Tempelanlage mit ihren dreizehn Tempeln haben Forscher etwas Wertvolles gefunden: eine Skulptur aus Jade. Genauer: eine Darstellung des Kopfs von Kinich Ahau. Diese Gottheit verkörperte in der Maya-Kultur die Sonne. Das Jade-Kunstwerk misst etwa 15 cm und bringt ein stolzes Gewicht von mehr als 4 Kilogramm auf die Waage.
Lamanai im Orange Walk District am Ufer des New River zählt zu den größten Maya-Tempelanlagen in Belize. Rund 3000 Jahre lang haben die Maya hier gelebt. Archäologische Funde zeugen von der langen Besiedlung dieser Stätte. Viele Bauwerke weisen Spuren von Umbauten auf. Die Forscher datieren die früheste Besiedlung auf etwa 1500 v. Chr., die jüngsten Baumaßnahmen auf etwa 600 n. Chr. Noch als sich die Spanier im 16. Jahrhundert in Belize niederließen, war Lamanai bewohnt.
Lubaantum ist ein Meisterwerk der präzisen Baukunst. Die vielen Steinblöcke, die hier aufeinander gestapelt wurden, werden von keinem weiteren Material zusammengehalten. Sie liegen einfach aufeinander! Die Maya haben die Steine so perfekt bearbeitet, dass jeder Stein exakt auf den anderen passt. Wer sich das einmal anschauen will, findet die Ruinen von Lubaantum bei Punta Gorda, im Toledo District.
Auf einer Halbinsel im Corozal District liegt die Maya-Ruine Cerros. Von dieser Stadt aus wurde vor allem Seehandel betrieben. Das höchste Bauwerk hier misst etwas mehr als 20 Meter. Von so weit oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Umgebung und die atemberaubende Landschaft von Belize.
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